Was denken Sie über Jesus?

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Im letzten Blogeintrag lasen wir, dass Jesus nun in ganz Galiläa unterwegs war, um den Menschen die gute Nachricht von Gott bekannt zu machen (vgl. Markus 1,39). Galiläa war ein von Juden und Griechen bewohntes Gebiet im Norden Israels. Es grenzte im Osten an den Fluss Jordan und den See Kinneret (Genezareth). Im Westen lag es nur wenige Kilometer vom Mittelmeer entfernt. Zu der Zeit, als Jesus lebte, muss Galiläa intensiv kultiviert und dicht bevölkert gewesen sein. In den etwa 200 Städten und Dörfern lebte eine Bevölkerung von ungefähr 300.000 Menschen.
Im fortlaufenden Bibeltext überspringen wir nun einige Verse; Sie dürfen diese gern selbst lesen. Sollten Sie Fragen dazu haben, schreiben Sie uns einfach. Wir freuen uns über Rückmeldungen, auch wenn Sie anderer Meinung sind.
Heute möchte ich mit Ihnen einen etwas längeren Text lesen, der uns über mehrere Folgen dieser Blogeinträge beschäftigen soll:

Einige Tage später kehrte Jesus nach Kafarnaum zurück. Schnell sprach sich herum, dass er wieder zu Hause sei. Da kamen so viele Menschen bei ihm zusammen, dass sie keinen Platz mehr hatten, nicht einmal vor der Tür. Während er ihnen die Botschaft Gottes verkündigte, trugen vier Männer einen Gelähmten heran. Doch es herrschte ein solches Gedränge, dass sie nicht zu ihm durchkamen. Da brachen sie die Lehmdecke über der Stelle auf, wo Jesus sich befand. Durch das Loch ließen sie den Gelähmten auf seiner Matte hinunter. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: „Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.“
Es saßen jedoch einige Gesetzeslehrer dabei, die im Stillen dachten: „Was bildet der sich ein? Das ist ja Gotteslästerung! Niemand kann Sünden vergeben außer Gott!“ Jesus hatte sofort erkannt, was in ihnen vorging, und sprach sie an: „Warum gebt ihr solchen Gedanken Raum in euch? Ist es leichter, zu einem Gelähmten zu sagen: ,Deine Sünden sind dir vergeben’, oder: ,Steh auf, nimm deine Matte und geh umher’? Doch ihr sollt wissen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben.“ Damit wandte er sich dem Gelähmten zu: „Ich befehle dir: Steh auf, nimm deine Matte und geh nach Hause!“ Der Mann stand sofort auf, nahm seine Matte und ging vor den Augen der ganzen Menge hinaus. Da gerieten alle außer sich; sie priesen Gott und sagten: So etwas haben wir noch nie gesehen!“

Die Bibel, Markus-Evangelium Kapitel 2, Verse 1-12

Wenn dieser Text wahr ist: Wie würde sich durch diese Erzählung Ihr Denken über Gott und Jesus verändern?
Lesen Sie in Kürze hier weiter …

Tamara Schüppel

An dieser Stelle finden Sie in einer Woche die Fortsetzung. Wir wollen diesen Jesus kennenlernen, indem wir uns Bibeltexte aus dem Evangelium anschauen. Bis dahin freut sich Markus über einen Kommentar von Ihnen zu diesem Thema und wird bei Bedarf gern antworten.

Vielleicht möchten Sie lieber selbstständig in der Bibel lesen? Eine Bibelausgabe in gut verständlichem Deutsch können wir Ihnen dazu anbieten. Oder beschäftigen Sie ganz andere Fragen zum Thema Bibel und Gott? Gern werden wir versuchen, Ihnen zu helfen. Bitte schreiben Sie uns: blog[at]efg-grossraeschen.de