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Keine falschen Versprechen

Es war eine falsche Darstellung der Realität, vielleicht auch nur eine bewusste Übertreibung. Jedenfalls fühle ich mich betrogen, enttäuscht. –

Jesus ist anders. Er sagt unmissverständlich, was es mit sich bringt, wenn man sein Nachfolger, sein Schüler wird:

Dann rief Jesus seine Jünger und die Menge zu sich und sagte: „Wenn jemand mein Jünger sein will, dann muss er sich selbst verleugnen, er muss sein Kreuz aufnehmen und mir folgen. Denn wer sein Leben unbedingt bewahren will, wird es verlieren. Wer aber sein Leben meinetwegen und wegen der guten Botschaft verliert, der wird es retten. Denn was hat ein Mensch davon, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber dabei seine Seele verliert? Was könnte er denn als Gegenwert für sein Leben geben? Denn wer in dieser von Gott abgefallenen sündigen Welt nicht zu mir und meiner Botschaft steht, zu dem wird auch der Menschensohn nicht stehen, wenn er in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln kommt.“ Die Bibel: Markus-Evangelium Kapitel 8, Verse 34-38

In vielen Texten lasen wir bisher, wie liebevoll sich Jesus um den einzelnen Menschen kümmert. Wir stellten fest, dass seine Hilfe häufig natürliche Gesetzmäßigkeiten übersteigt. Die Autorität von Jesus ist göttlicher Natur. Aber trotz all des Guten, was Jesus für die Menschen tat, gab es viele einflussreiche Leute, die ihn dafür hassten, die seinen Tod längst beschlossen hatten (vgl. Markus 3,6). Deshalb warnt Jesus seine Anhänger. Denn das ist klar: Wenn Menschen ihre Macht missbrauchen, um Jesus umzubringen, dann werden sie auch vor seinen Anhängern nicht halt machen.

Jesus sagt deutlich, dass es anstrengend wird, ihm zu folgen. Er redet diesbezüglich sogar von Lebensgefahr. Leider ist das bis heute in vielen Regionen dieser Erde der Fall. Während Gott Ihre und meine freie Entscheidung akzeptiert, tun das seine Gegner meist nicht. Zum Glück haben wir in Deutschland Religionsfreiheit.

Trotzdem ist Jesus-Nachfolge kein Spaziergang, sondern ein umfassendes Lebensprogramm. Es geht nicht um ein bisschen Christsein – Jesus lässt sich nicht täuschen. Es geht darum, sich konsequent für Jesus und seine guten Ziele zu entscheiden:

Beispielsweise wenn beim Konkurrenzkampf nur noch Karriere und Geld zählen und dabei Menschen eiskalt „überfahren“ werden. Oder wenn Menschen es mit der Treue in der Partnerschaft nicht ganz so genau nehmen. Oder wenn man bei der Steuererklärung durch Teilwahrheiten den einen oder anderen kleinen Vorteil herausholt. Oder wenn andere Sie belächeln wegen Ihres scheinbar unwissenschaftlichen Gottvertrauens. Oder wenn …

Lohnt sich das für Sie? Das müssen Sie selbst entscheiden. Aber ich bitte Sie, genau zu prüfen. Nehmen Sie sich Zeit und machen Sie den Test:

1.   Wissen Sie, ob es Gott gibt? Haben Sie sich selbst auf den Weg gemacht, das herauszufinden? Oder reden Sie nur nach, was andere Ihnen darüber erzählten?

2.   Wenn es Gott gibt, haben Sie ihn persönlich kennengelernt? Die Bibel spricht davon, dass Jesus uns zeigt, wie Gott ist. Deshalb bitte ich Sie, sich mit mir auf Entdeckungsreise zu machen.

3.   Welche Konsequenzen hat Ihre Entscheidung? Lesen Sie nochmals den Bibeltext oben. 

Tamara Schüppel

Vielleicht möchten Sie lieber selbstständig in der Bibel lesen? Eine Bibelausgabe in gut verständlichem Deutsch können wir Ihnen dazu anbieten. Oder beschäftigen Sie ganz andere Fragen zum Thema Bibel und Gott? Gern werden wir versuchen, Ihnen zu helfen. Bitte schreiben Sie uns: blog[at]efg-grossraeschen.de