Hilfe erleben – weitersagen erwünscht…

Was für ein Tagesablauf! Der wöchentliche Ruhetag begann mit dem ungewöhnlichsten Gottesdienst, den die Leute in Kafarnaum je erlebt hatten. Jesus lehrt nicht nur souverän, er beweist durch sein Handeln seine göttliche Autorität: Ein Mann wird gesund, der mit dämonischen Zwängen belastet war. (vgl. Markus 1,21-28) – Noch vor dem Mittagessen heilt Jesus auch die fieberkranke Schwiegermutter seines Schülers. Er tut das nicht einfach so im Vorbeigehen, sondern er wendet der Kranken seine volle Aufmerksamkeit zu und hilft ihr in seiner natürlichen und liebevollen Art. Ohne weitere Erholungsphase steht sie auf und bewirtet die Gäste. (vgl. Markus 1,29-31) – Bis zum Abend genießen alle die Feiertagsruhe.

Am Abend, es war nach Sonnenuntergang, brachte man alle Kranken und Besessenen zu Jesus. Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt. Und Jesus heilte viele Menschen, die an den verschiedensten Krankheiten litten. Er trieb auch viele Dämonen aus, die er aber nicht zu Wort kommen ließ, weil sie wussten, wer er war.
Die Bibel, Markus-Evangelium Kapitel 1, Verse 32-34

Bei Sonnenuntergang endet offiziell der Ruhetag, der am Tag zuvor um die gleiche Zeit begann. Ja, und damit ist nun wirklich jede Erholung für Jesus zu Ende. Der Menschenauflauf vor der Tür macht deutlich, was die Leute in den letzten Stunden bewegte. Mit all ihren Nöten kommen sie zu Jesus. Und Jesus kümmert sich um die vielen Leute. Er versteht offensichtlich, was der Einzelne gerade braucht und behandelt jeden persönlich. Durch seine Vertrauen erweckende Art zu hören, zu reden und zu handeln zeigt Jesus den Menschen sein göttliches Wesen. Böse Mächte, die diese Wahrheit formal bezeugen, lehnt Jesus ab. Er lässt sie nicht sprechen und befreit die Menschen von dieser Versklavung.
Damals wie heute dürfen Menschen Jesus ansprechen: wegen Krankheiten, wegen satanischer Verbindungen und Zwängen, wegen sozialer Schwierigkeiten oder wegen böser Taten, die Menschen belasten … Jesus ist kein Wunscherfüllungsautomat, auch damals heilte er nicht alle Kranken im Land. Auch damals war den Menschen klar, dass sie nicht für alle Zeiten gesund und wunschlos glücklich auf dieser Erde leben werden, wenn Jesus sie heilte. Aber er möchte sich auch Ihnen gern ganz persönlich zuwenden; er wird sich um Ihre Not kümmern, wenn Sie ihn aufrichtig und vertrauensvoll ansprechen. Dann werden Sie Jesus kennenlernen und seine Güte, seine liebevolle Art, erleben.
Und nicht nur Sie brauchen Hilfe, nicht nur Sie sollen die gute Nachricht von Gott hören. Bitte sagen Sie es auch anderen weiter, gerade so wie die Leute damals: Ihrer Familie, Ihren Freunden und Kollegen, den Kameraden im Sportverein …

An dieser Stelle finden Sie in einer Woche die Fortsetzung. Wir wollen diesen Jesus kennenlernen, indem wir uns Bibeltexte aus dem Evangelium anschauen. Bis dahin freut sich Markus über einen Kommentar von Ihnen zu diesem Thema und wird bei Bedarf gern antworten.

Vielleicht möchten Sie lieber selbstständig in der Bibel lesen? Eine Bibelausgabe in gut verständlichem Deutsch können wir Ihnen dazu anbieten. Oder beschäftigen Sie ganz andere Fragen zum Thema Bibel und Gott? Gern werden wir versuchen, Ihnen zu helfen. Bitte schreiben Sie uns: blog[at]efg-grossraeschen.de

Tamara Schüppel