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Ermutigungen für die Corona-Auszeit (XXVII)

Etwas kleines, unscheinbares verändert die Welt. Die Auswirkungen, die ein kleines Virus auf unser Leben hat, sind unvorstellbar. Läden, Schulen und Kindergärten schließen. Schon am frühen Abend darf das Haus nicht mehr verlassen werden.

Und nun steht Weihnachten vor der Tür. Nicht nur die Weihnachtsgottesdienste fallen aus. Viele Menschen werden einsam und alleine Weihnachten feiern. Das ist einfach nur traurig.

Doch was geschah an Weihnachten? Etwas kleines, unscheinbares kam in diese Welt. In einer Krippe in einem Stall von Bethlehem lag ein neugeborenes Baby. Sollte dieses Kind etwas besonderes sein? Bei dem Anblick eines Säuglings vermutet man zunächst nicht, dass solch einer die Welt verändern könnte. Doch dieser neugeborene Jesus tat es.

Die Engel verkündigten den Hirten (Lukas 2,11):

„Denn euch ist heute der Retter geboren.“

Jesus kam in diese Welt, um uns Menschen von unseren Sünden zu erretten. Bei Sünden geht es jedoch nicht nur um moralisches Fehlverhalten, wie viele Menschen meinen. Sünde bezeichnet zunächst, dass Menschen von Gott getrennt sind. Wir brauchen einen Retter, der uns wieder mit Gott in Verbindung bringt. Denn nur so können wir zu Gott in den Himmel kommen.

Als Jesus ein erwachsener Mann war, da nahm er die Sündenlast der Menschen auf sich. So zog er Gottes Gerichtshandeln auf sich. Jesus starb Karfreitag stellvertretend für uns Menschen. Er tat es für einen jeden Menschen, der Jesus seine Sünden anvertraut. So können wir frei von unseren Sünden werden. Ostern stand Jesus von den Toten wieder zum Leben auf. Unser Retter lebt!

So kann tatsächlich dieses kleine Kind unser Leben verändern. Haben Sie sich auch schon Jesus anvertraut? Es ist wichtig!

Pastor Heiko van Dühren