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Ermutigungen für die Corona-Auszeit (XXVI)

Nun haben auch wir den ersten Corona-Toten in unserer Mitte zu beklagen. Vor wenigen Tagen starb S. an den Schäden, die das Corona-Virus seiner Lunge zugefügt hat. Wir verlieren mit ihm einen wunderbaren Glaubensbruder, einen guten Freund, einen wertvollen Menschen. Wir trauern um ihn.

Nein, Corona ist nicht bloß ein harmloser Grippevirus. Auch wenn die meisten Menschen eine Corona-Infektion gut überstehen, so hinterlässt das Virus doch bei einigen nicht zu unterschätzende, gesundheitliche Schäden.

Daher sollten wir rücksichtsvoll miteinander umgehen. Jeder sollte dazu beitragen, dass die Infektionszahlen sinken. Denn es ist schmerzhaft, einen geliebten Menschen zu verlieren, der sonst noch Jahre vor sich gehabt hätte.

Aber dennoch gibt es auch in dieser schweren Stunde einen tiefen Trost. Jesus spricht:

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt,

der wird leben, auch wenn er stirbt.“ (Johannes 11,25)

S. lebt, denn er hat an Jesus Christus geglaubt. Er ist zwar nun nicht mehr unter uns. Dafür lebt er nun in der himmlischen Herrlichkeit bei Gott. S. hatte in seinem Leben eine klare Entscheidung getroffen: Diesem Gott, der in Jesus Christus am Kreuz für meine Sünden gestorben ist, dem will ich mein ganzes Leben anvertrauen. Diese Entscheidung brachte ihm das unvergängliche Leben.

Glaube ist mehr als nur etwas für wahr halten. Es geht um eine persönliche Entscheidung. Erst wenn wir Jesus Christus als unseren Retter annehmen und einzig auf seine Erlösung von unseren Sünden vertrauen, können wir gerettet werden. Eigene Werke und eigene Gerechtigkeit öffnen uns die Himmelstür kein Stück. An Jesus Christus führt kein Weg vorbei. Ihm müssen wir uns anvertrauen.

Wie steht es um Sie? Haben auch Sie schon eine persönliche Entscheidung getroffen? Erst wenn Sie Jesus Christus den persönlichen Retter Ihres Lebens sein lassen, dann kommen Sie in den Himmel. Dann gilt auch Ihnen: Sie werden leben, auch wenn Sie in dieser Welt sterben.

Pastor Heiko van Dühren