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Ermutigungen für die Corona-Auszeit (XXV)

Was halten Sie eigentlich von den ganzen Corona-Maßnahmen? Bei der Antwort auf diese Frage gehen die Meinungen weit auseinander. Einigen sind die Verordnungen nicht streng genug. Andere hingegen finden diese Auflagen übertrieben.

 

Was mich jedoch traurig stimmt, ist, dass keine sachliche Debatte stattfindet. Gerade die Corona-Gegner fallen darin sehr negativ auf. Viele versuchen mit Verschwörungstheorien, Gesetzesbruch, Übertreibungen sowie mit Verharmlosen, falsch Zitieren, Diffamieren bis hin zur Anwendung von Gewalt ihre Sichtweise durchzusetzen.

 

Da fragt man sich: Haben sie kein Argumente, um zu solchen Mitteln greifen zu müssen? Gerade wenn man Menschen kennenlernt, die durch Corona bedenkliche, gesundheitliche Schäden erlitten haben, merkt man den Ernst der Lage.

 

Nun beginnt die Adventszeit. Gott greift in die sündenverfallene Welt ein. Er bietet ein großes Rettungsangebot an. Doch wie präsentiert er dies? In Sacharja 9,9 lesen wir:

 

Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter

und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel.“

 

Gottes Weg ist Demut, Sanftmut und Liebe. Gott selbst wird in Jesus Christus Mensch. Er begibt sich in die Hände der Menschen. Armut, Leid, Elend und Tod lässt er über sich selbst ergehen, um seinen Rettungsplan umzusetzen. Aus seinem Mund kommt nichts als die Wahrheit, selbst dort, wo es Nachteile für ihn bedeutet. Er präsentiert nicht seine Macht und Stärke, sondern kommt als Helfer in demütiger Liebe.

 

Welch eine Art und Weise, seine Sichtweise und sein Vorhaben umzusetzen. Und dieser Plan geht auf. Selbst nach 2000 Jahren ist Gottes Gemeinde höchst lebendig.

 

Dieses Vorbild fordert uns heraus: Wie verbreiten wir selbst unsere Ansichten? Tun wir es wie Jesus? Mit Liebe, Sanftmut, Demut, in Wahrheit und in der Bereitschaft, selbst zum Wohle anderer zurückzustecken? Das ist die beste Art, seine Ziele umzusetzen, und spricht für gute Qualität.

Pastor Heiko van Dühren