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Ermutigungen für die Corona-Auszeit (XXIIX)

Die Bilder von den Wintersportgebieten sorgen für Verwunderung. Zu Tausenden strömen die Menschen dorthin, um nach Herzenslust winterliches Vergnügen zu genießen. Ohne Abstand, ohne Masken, Regeln und Anordnungen werden missachtet.

 

Doch solches Verhalten hat Folgen. Das hemmungslose Streben Einzelner nach grenzenloser Freiheit wie in diesem Beispiel sorgt für anhaltend hohe Infektionszahlen. In Folge dessen beschließt die Regierung zum Schutz der Bevölkerung immer engere Regeln. Auch das Impfen kann solchen Menschen gar nicht schnell genug gehen. Hauptsache, man könne so schnell wie möglich zur alten Freiheit zurückkehren.

 

Doch das permanente Streben nach persönlicher Freiheit führt nur dazu, dass das Leben Vieler unangenehme Einschränkungen erfährt.

 

Regeln und Unterordnung erscheint auf dem ersten Blick einzuengen. Deshalb glauben auch viele Menschen, dass der christliche Glaube zu ihrem Leben nicht passen würde. Doch Jesu Selbstverständnis verwundert (Johannes 10,10):

 

Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben

und es in Fülle haben.“

 

Jesus und der Glaube an Gott will unser Leben nicht einengen. Im Gegenteil. Erst wenn wir unser Leben Jesus Christus anvertraut und uns seinen Lebensvorstellungen untergeordnet haben, werden wir wirklich frei werden. Erst dann werden wir das wahre Leben gewinnen.

 

Jesus spricht sogar davon, dass wir bei ihm das Leben in Fülle haben. Damit bietet Jesus uns mehr an, als wir in dieser Welt gewinnen könnten. Denn bei den meisten Angeboten dieser Welt bleibt unsere Seele leer.

 

So wünsche ich Ihnen, dass Sie den Mut haben, sich Jesus Christus voll und ganz anzuvertrauen und sich ihm unterordnen mögen. Umso mehr wir uns auf seine Wegführung einlassen, desto mehr merken wir, wie unser Leben an Weite und Freiheit gewinnt. Probieren Sie es aus!

Pastor Heiko van Dühren