Ermutigungen für die Corona-Auszeit

Ermutigungen für die Corona Auszeit (XVIII)

Wir können echt dankbar sein. Nun ist gerade unser Urlaub zu Ende. Für einige Tage waren wir in München. Dort wollten wir uns auch mit Freunden treffen. Doch in München gelten sehr strenge Corona-Regeln. So durften wir uns nur mit wenigen, ausgewählten Freunden versammeln. Wir mussten ein enges Hygienekonzept einhalten.

Zurück in der Lausitz merkt man erst, wie gut wir es hier haben. Bei uns gibt es kaum Corona-Fälle. Die wichtigen Regeln, die eine großflächige Ausbreitung verhindern sollen, sind sehr weit gefasst. Unser Leben hat hier aktuell kaum Einschränkungen. Welch ein Grund zur Dankbarkeit!

Wussten Sie eigentlich, dass Sie Gottes Willen tun, wenn Sie dankbar sind? Paulus schreibt dies in der Bibel in seinem Brief an die Gemeinde in Thessalonich:

Seid dankbar in allen Dingen, denn das ist der Wille Gottes in Jesus Christus an euch.“ (1.Thessalonicher 5,18)

Wir sollen dankbar sein. Doch wie oft vergessen wir dies und klagen über viele kleine Details? Natürlich müssen wir Abstand halten oder beim Einkaufen eine Maske aufsetzen. Das ist nicht schön und sehr lästig. Aber dennoch können wir dankbar sein, dass wir uns überhaupt treffen dürfen. Sogar in größeren Gruppen.

Wenn wir es uns genau überlegen: Wir sind in vielerlei Hinsicht so reich beschenkt. Ohne große Mühe könnten wir viele Gründe finden, für die wir wirklich dankbar sein können. Selbst an den Tagen, wo es uns nicht gut geht oder wir viele Einschränkungen erleben.

Ein dankbarer Mensch zu sein ist eine willentliche Entscheidung. Klagen hingegen fällt viel leichter und geht fast von alleine. Doch wenn die Dankbarkeit Gottes Wille ist, dann lasst uns bewusst dies tun. Denn mit kaum etwas anderem können wir so leicht Gottes Willen umsetzen.

Pastor Heiko van Dühren