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Ermutigungen für die Corona-Auszeit (I)

Corona – ein unsichtbares Virus verändert in Windeseile die Welt.

Überall spürt man die Verunsicherung. Das öffentliche und soziale Leben wird radikal eingeschränkt. Schulen und Kitas schließen. Menschen werden in die Einsamkeit der eigenen Wohnung geschickt. Viele machen großzügige Hamstereinkäufe. Keiner weiß, was in den nächsten Tagen noch geschehen wird.

Dass Menschen verunsichert sind, verwundert nicht. Doch muss nun Angst und Unsicherheit unser Leben beherrschen?

Die derzeit größte Unsicherheit ist die Hilflosigkeit. Auf einmal ist jeder auf sich allein gestellt. Informationen, die man bekommt, kann man kaum einschätzen. Sind sie wahr, oder nur Panikmache?

Als an Jesus Christus glaubender Mensch weiß ich mich in Gott geborgen. Gott spricht mir in seinem Wort zu:

„Fürchte dich nicht, ich bin mit dir“ (Jesaja 41,10).

Der Glaube an Gott ist kein Wunschdenken. Im Glauben begegne ich einem lebendigen Gegenüber. Auch wenn ich Gott nicht sehen kann, so ist er dennoch da. In meinem Alltag erlebe ich ihn. Er hat den Überblick. Er hält alles Geschehen in seiner Hand.

Das lässt mich ruhig und getrost sein.

Der Kontakt mit Menschen ist nun zwar eingeschränkt. Aber Gott ist dennoch bei mir. Er ist stark und mächtig. So kann Furcht von mir weichen. Gott hat alles unter Kontrolle. Solange ich mich auf ihn verlasse, brauche ich keine Angst haben.

Diesen Frieden und diese Geborgenheit in Gott wünsche ich Ihnen auch.

Pastor Heiko van Dühren