Ein sinnerfülltes Leben

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Erinnern Sie sich? Jesus erklärte den Menschen die gute Botschaft von Gott: Gott ist nicht der Ferne, Unerreichbare, sondern Gott möchte gemeinsam mit Menschen das Leben gestalten, ganz individuell passend für jede Lebenssituation – damals wie heute.

Jesus erzählte folgende Geschichte, um zu verdeutlichen, wie Menschen mit der guten Botschaft von Gott umgehen.

 „Hört zu! Ein Bauer ging auf den Acker, um zu säen. Beim Ausstreuen fiel ein Teil der Körner auf den Weg. Da kamen die Vögel und pickten sie auf. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, der nur von einer dünnen Erdschicht bedeckt war. Weil die Wurzeln nicht tief in den Erdboden eindringen könnten, ging die Saat zwar bald auf, als dann aber die Sonne höher stieg, wurde sie versengt und vertrocknete, weil sie keine tiefer gehenden Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel unter die Disteln, die die Saat bald überwucherten und erstickten, so dass sie keine Frucht brachte. Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden. Die Saat ging auf, wuchs und brachte Frucht: dreißig-, sechzig- oder sogar hundertfach.“ Jesus schloss: „Wer Ohren hat und hören kann, der höre zu!“

Dann fuhr er fort: „Ihr versteht das Gleichnis nicht? Wie wollt ihr dann die anderen alle verstehen?

Der Bauer mit dem Saatgut sät das Wort. Das, was auf den Weg gefallen ist, meint Menschen, die Gottes Botschaft hören. Aber dann kommt gleich der Satan und nimmt ihnen das gesäte Wort wieder weg. Das, was auf den felsigen Boden fiel, meint Menschen, die das Wort hören und es gleich freudig aufnehmen. Doch weil sie unbeständig sind, kann es bei ihnen keine Wurzeln schlagen. Wenn sie wegen der Botschaft in Schwierigkeiten geraten oder gar verfolgt werden, wenden sie sich gleich wieder ab. Andere Menschen entsprechen der Saat, die unter die Disteln fällt. Sie haben die Botschaft gehört, dann gewinnen die Sorgen ihres Alltags, die Verlockungen des Reichtums oder andere Begierden die Oberhand und ersticken das Wort. Es bleibt ohne Frucht. Die Menschen schließlich, die dem guten Boden gleichen, hören die Botschaft, nehmen sie auf und bringen Frucht: dreißig-, sechzig- und hundertfach.“

Markus-Evangelium Kapitel 4, Verse 3-9 und 13-20

 

Jesus erklärte: Entweder die Saat wächst und bringt Frucht oder nicht. Entweder man gestaltet sein Leben mit Gott oder nicht. Nur die persönliche Beziehung zu Gott bewirkt, dass unser Leben am Ende sinnerfüllt ist – sogar angesichts des Todes.

Wo ordnen Sie sich ein? Es geht nicht um Zugehörigkeit zu einer christlichen Gemeinschaft, es geht um Ihr Verhältnis zu Gott, zu Jesus. Sie könnten Ihren derzeitigen Standort ändern, denn Jesus lädt auch Sie zu einer persönlichen Beziehung ein.

Wichtig sind dabei die tiefen Wurzeln! Wir sollen selbstständig werden in unserer Beziehung zu Gott. Kein Pfarrer, Pastor, Theologe – niemand kann für Sie das tun, was Gott mit Ihnen in Ihrem Leben gestalten möchte. Es geht auch nicht um ein paar gute Taten. Es geht um Hören auf Gott – Reden mit Gott – tun, was Gott möchte…Es geht um Ihr individuelles ganzheitliches Leben mit Gott.

Tamara Schüppel

Vielleicht möchten Sie lieber selbstständig in der Bibel lesen? Eine Bibelausgabe in gut verständlichem Deutsch können wir Ihnen dazu anbieten. Oder beschäftigen Sie ganz andere Fragen zum Thema Bibel und Gott? Gern werden wir versuchen, Ihnen zu helfen. Bitte schreiben Sie uns: blog[at]efg-grossraeschen.de