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Ein hervorragender Lehrer

Schon im ersten Blogeintrag lasen wir, dass Jesus sagte: „Es ist jetzt soweit, die Herrschaft Gottes ist nah. Ändert eure Einstellung und glaubt diese gute Botschaft!“ Markus 1,15  

Seit Monaten lesen wir in fortlaufenden Bibeltexten, wie Jesus diese Aussage Stück für Stück erklärte und durch bemerkenswerte Erlebnisse verdeutlichte. Damit befinden wir uns in guter Gesellschaft: Die Leute damals verstanden es auch nicht schneller. Wenn Sie jetzt als Blogleser einsteigen, lohnt es sich, auf vorhergehende Beiträge zurückzublättern…

Und er fuhr fort: „Ich versichere euch: Einige von denen, die hier stehen, werden nicht sterben, bis sie Gottes Herrschaft mit Macht haben kommen sehen.“

Sechs Tage später nahm Jesus Petrus, Jakobus und Johannes mit und führte sie auf einen hohen Berg, nur sie allein. Dort, vor ihren Augen, veränderte sich plötzlich sein Aussehen. Seine Kleidung wurde blendend weiß, so weiß, wie kein Walker der ganzen Erde sie hätte bleichen können. Dann erschienen Elija und Mose vor ihnen und fingen an, mit Jesus zu reden. – 

„Rabbi, wie gut, dass wir hier sind!“, rief Petrus da. „Wir wollen drei Hütten bauen: eine für dich, eine für Mose und eine für Elija.“ Er wusste nämlich nicht, was er sagen sollte, denn er und die beiden anderen Jünger waren vor Schreck ganz verstört. Da fiel der Schatten einer Wolke auf sie und aus der Wolke sagte eine Stimme: „Das ist mein lieber Sohn. Hört auf ihn!“ Sie schauten sich um und sahen auf einmal niemand mehr. Nur Jesus war bei ihnen. Als sie dann den Berg hinabstiegen, schärfte ihnen Jesus ein, mit niemand darüber zu reden, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden sei. Diese letzte Bemerkung ließ die Jünger nicht los, und sie überlegten miteinander, was er wohl mit der Auferstehung aus den Toten gemeint habe. 

Die Bibel: Markus-Evangelium Kapitel 9, Verse 1-10

Dieser Text ist eng verknüpft mit dem, was wir zuvor lasen und wird im Anschluss weitergeführt. Zuerst zeigte Jesus den Menschen immer wieder geduldig in unterschiedlichen Beispielen, was Gottes Herrschaft für jeden persönlich an Gutem mit sich bringt. Im zuletzt gelesenen Abschnitt sprach Jesus unmissverständlich von schwerwiegenden Nachteilen, wenn man ihm konsequent nachfolgt. Und er machte deutlich, dass nur das umfassende Lebensprogramm in seiner Gesamtheit bei ihm zählt. Nun nimmt er drei seiner Schüler mit, um ihnen einen weiteren Aspekt zu zeigen.  

Mit dem hebräischen Wort „Rabbi“ sprach man achtungsvoll seinen Lehrer an. Jesus ist ein hervorragender Pädagoge, der nicht allerlei Gelehrsamkeit über Leute ausschüttet, die es nicht verstehen können. Sein Lehrprogramm ist kein herzloses Kopfwissen, sondern praktisches Lebensprogramm.

Das können Sie auch heute erleben: Wenn Sie sich konsequent auf Jesus einlassen, dann entwickelt er Ihre Persönlichkeit. Dann können Sie mit seiner Hilfe in Ihrem Leben etwas Wertvolles und Unvergängliches gestalten.   

Ich möchte diesen gehaltvollen Textabschnitt in mehreren Blogeinträgen behandeln. Bitte lesen Sie demnächst weiter, was dieser Text über Gottes Herrschaft aussagt. Einen neuen Blogbeitrag finden Sie in der Regel jede Woche an dieser Stelle. 

Ich freue mich über Ihre Rückmeldung per Mail: blog[at]efg-grossraeschen.de

Tamara Schüppel