Chance nutzen – zielorientiert leben!

Früh am Morgen, als es noch völlig dunkel war, stand er [Jesus] auf und ging aus dem Haus fort an eine einsame Stelle, um dort zu beten. Simon und die, die bei ihm waren, eilten ihm nach. Als sie ihn gefunden hatten, sagten sie zu ihm: „Alle suchen dich!“ Doch er erwiderte: „Lasst uns anderswo hingehen, in die umliegenden Ortschaften, damit ich auch dort predige, denn dazu bin ich gekommen.“

So zog er durch ganz Galiläa, predigte in den Synagogen und trieb die Dämonen aus.

Die Bibel, Markus-Evangelium Kapitel 1, Verse 35-39

 

Es ist Jesus sehr wichtig, ganz vorrangig, dieses Gespräch mit Gott. Es ist so bedeutungsvoll, dass er besonders früh aufsteht, obwohl er am Abend zuvor lange gearbeitet hat. (vgl. Markus 1,32-34)

Jesus weiß, was er erreichen will. Deshalb nimmt er sich mitten in drängender Arbeit Zeit zur Stille mit Gott. So verliert er nicht die Zielorientierung für seine Arbeit und kann den Stress aushalten. Menschen in Not zu helfen – das ist wichtig. Aber Jesus lässt sich nicht von dem Übermaß an Arbeit kaputtmachen.

Wofür leben Sie? Viel Bewegung bringt wenig, wenn das Ziel nicht klar ist. Ruhe und Rückbesinnung sind notwendig in unserer stressbeladenen Zeit. Das Wichtigste ist, dass die Zielorientierung stimmt. Dazu brauchen wir jemanden, der den Überblick hat, der uns gut kennt und dem wir vertrauen können. Gott? Jesus?

Und da rennen seine Schüler auch schon wieder herbei, denn viele Leute warten bereits auf Jesus. Er lebt nicht weltfremd und fanatisch wie ein Religionsstifter. Stattdessen wendet er sich ganz natürlich den Menschen zu. Er schwingt keine politischen oder weltverbessernden Reden, sondern er kümmert sich persönlich um Kranke und Benachteiligte. Auch eine Begrenzung seiner Tätigkeit auf einen barmherzigen Wunderheiler lässt er nicht zu. Als alle Leute ihn suchen, sagt er deshalb: „Lasst uns anderswo hingehen, in die umliegenden Ortschaften, damit ich auch dort predige, denn dazu bin ich gekommen.“ Die gute Nachricht von Gott verkünden, das ist der Kernpunkt seines Lebens. – Scheinbar ist das Böse oder der Böse gerade dort aktiv, wo Jesus auftaucht. Wir lesen zum wiederholten Mal, dass Jesus dem Bösen in Gestalt der Dämonen Grenzen setzt und Menschen von diesen satanischen Verbindungen und Zwängen befreit. Seine Worte sind mehr als ein paar neuartige Ideen, er füllt den altbekannten Glauben mit Leben. Jeder konnte die Wahrheit erkennen, wenn Jesus sagte: „Das Reich Gottes ist nahe gekommen!“ Markus 1,15

Wollen Sie das auch erleben?

Jesus rennt den Leuten nicht hinterher, er stellt ein Angebot. Nehmen Sie sich Zeit und Ruhe für ein ehrliches Gespräch mit Gott. Wenn Sie sich auf Jesus einlassen, können Sie mit ihm unverlierbare Werte in Ihrem Leben entfalten und gestalten. Er bringt Leben in Ihre Religiosität oder aber er verändert Ihr atheistisches Weltbild. Seine Schüler damals erlebten es als positive Veränderung, auf die sie nicht verzichten wollten. Verpassen Sie nicht Ihre Chance, lassen Sie Jesus mit seinem Angebot nicht weiterziehen!

Lesen Sie nächste Woche mehr, was die Veränderung durch Jesus beinhaltet.

Tamara Schüppel

An dieser Stelle finden Sie in einer Woche die Fortsetzung. Wir wollen diesen Jesus kennenlernen, indem wir uns Bibeltexte aus dem Evangelium anschauen. Bis dahin freut sich Markus über einen Kommentar von Ihnen zu diesem Thema und wird bei Bedarf gern antworten.

Vielleicht möchten Sie lieber selbstständig in der Bibel lesen? Eine Bibelausgabe in gut verständlichem Deutsch können wir Ihnen dazu anbieten. Oder beschäftigen Sie ganz andere Fragen zum Thema Bibel und Gott? Gern werden wir versuchen, Ihnen zu helfen. Bitte schreiben Sie uns: blog[at]efg-grossraeschen.de